Logbuch: #11 Unsere inneren Kämpfe

Dieser Eintrag wird diesmal recht persönlich und auch intim werden. Aber wir müssen über die sexuellen Themen und ihren spirituellen Einfluss auf die Seele reden. Eigentlich wären der richtige Platz dafür und für mich ein Männerkreis. Aber nach dem fünften Versuch, hier im Ort so etwas zu gründen, ist mir die Hoffnung darauf (erst einmal) vergangen. Und wenn ich darüber rede, dann meine ich nicht, wie Osho‍ ‍das einst tat, sondern wie der Umgang damit für die Verbindung mit Christus und der eignen geistige Reife dienlich ist.

Mir ist auch klar, dass ich hier einiges verlinkt habe, das ich empfehle, sich anzusehen, und somit alles eine Zeit braucht, sich durch dieses Logbuch zu arbeiten. Aber es lohnt sich, weil es garantiert viele gute Hinweise und Informationen enthält, die einem für diese Themen wie Sexualität, Sünden, geistige Degenerierung und die energetische Beziehung zu Gott näherbringen.

Da es ein sehr persönliches Thema ist, ist es an sich auch nicht ganz leicht für mich, darüber zu reden. Doch beim Schreiben kann ich so zumindest meine Gedanken sortieren und in eine Reihenfolge bringen. Und zudem ist Sex an sich kaum ein Tabuthema mehr, wenn man in dieser Welt am Vormittag schon über Sexdates im Radio redet, wie ich es einmal mitbekommen habe. …

Sicher gehe ich auch auf den letzten Logbucheintrag‍ ‍ein und warum nach drei Wochen nun nicht das geschehen ist was ich erwartete. Damit will ich auch beginnen.

In der 30. KW wartete ich nun gespannt auf die Erfüllung meiner ersten Prophezeiung. Das Wetter spielte anfangs nicht ganz mit, weil es an einem sehr sonnigen Tag geschehen wird. Der Mittwoch war in Ordnung, aber der Donnerstag war verregnet, der Tag, an dem die drei Wochen vorbei sind. Der Freitag war sehr sonnig und ich war guter Hoffnung, dass der Zeitraum nur ungefähr gemeint ist. Also wartete ich jeweils zu den Zeiten am Marktplatz, zu denen ich vermutete, dass er nach der Zugfahrt und dem Weg vom Bahnhof zum Marktplatz dort eintreffen würde.

Das tat ich bis Sonnabendvormittag, dann bekam ich geplanten Besuch für das Wochenende, dem ich mich dann widmete. Da dieser jedoch “sehr gerne Alkohol konsumiert” (ich habe die Erlaubnis, anonym von ihm zu schreiben), machte er am Nachmittag auch seine Sauftour, bei der ich nicht dabei sein wollte. So kam es, dass er hackedicht durch Annaburg stolperte und auch mit den Einwohnern in Kontakt kam, und das sollte zum Problem werden.

Einmal nahm ich ihn vor dem Haus wahr, was sich durch ein Schauen durchs Fenster bestätigt hat, und er redete dort mit einer jungen Frau, während von den beiden ein junger Mann, es war ihr Partner, gerade wieder wegging. Ich dachte, mein Besuch käme gleich ins Haus, weil wir seit 2 Stunde eigentlich zu Abend essen wollten, aber dann war er wieder weg. Diese Beobachtung teilte ich auch der Polizei mit, als wir bei ihr am Montagmorgen auf dem Revier waren, denn ab dem Sonnabendabend (25.7.26) merkte er, dass sein Telefon, seine Geldbörse und auch seine zwei Halsketten, die er trug, fehlten. Der einzige Mensch, der ihm in dieser Zeit mit den Händen nah an den Hals kam, war diese Frau. Vielleicht war sie es nicht, aber bis eine andere rationale gute Erklärung da ist, wird sie die Hauptverdächtigte bleiben. (Es sind uns noch weitere Details über das junge Pärchen bekannt.)

Den Ärger, den ich mit diesem Kumpel hatte, seine Trunkenheit und die dadurch schlechte Kommunikation und der Stress des Diebstahls waren für mich schon sehr anstrengend. Dazu beschäftigte mich noch das Nichtverstehen, warum die Aussage des Ewigen (siehe Logb. #10) nicht eingetreten ist.

Als ich die Tage danach mich davon erholte hatte, merkte ich, wie meine Verbindung zum Herrgott etwas schwach war. Dazu hatte ich eine schwächende Anspannung im Körper [Diese Beschreibung gefällt mir gut, die ich hier das erste Mal so bewusst kommuniziere.], die ein hochsensibler Mensch wie ich hat, wenn so vieles an Ereignissen und Reizen passiert. Darüber berichten sehr viele HSP, unter anderem diese junge Frau bei ERF. Auch sie wollte ihren Arbeitswillen unter Beweis stellen und zeigen, dass sie etwas kann und arbeiten möchte. Am Ende bekam sie jedoch nervlich gar nichts mehr hin und verbrachte tagelang nur noch im Liegen. Dies kenne ich von ähnlichen Situationen genauso. Etwas, das viele unempathische Menschen als Faulheit oder psychische Krankheit werten. Das ist sehr bedauerlich, weil es nicht stimmt und niemand, dem es so ergeht, das gerne hört.

Als bei mir nun diese innere Anspannung war, masturbierte ich. Einerseits, weil es der Anspannung entgegenwirkte, und andererseits, weil ich ein paar Wochen enthaltsam bleiben konnte und ich diese höhere sexuelle Erregung in mir nicht mehr aushalten wollte, sondern Ruhe braucht, auch in meinem Körper. Denn diese aufgestaute Kraft wollte ich vor allem auch für die Auseinandersetzung mit dem Täter nutzen. ….

Im Übrigen haben auch die alten Germanen viele Wochen enthaltsam gelebt, bevor sie in den Krieg zogen, und ebenso tun dies Profisportler, bevor sie in den Wettkampf antreten. Es kann mir wirklich keiner sagen, dass eine tägliche Masturbation unbedenklich ist, wenn die Aufladung durch die Enthaltsamkeit so viel „Schubkraft“ gibt. (Hier ein Beispiel eines jungen Mannes)

Es gibt keine feste medizinische Obergrenze dafür, wie oft Masturbation am Tag gut oder gesund ist. Ein- bis zweimal täglich ist für viele Menschen völlig normal und absolut unbedenklich, solange es sich gut anfühlt und den Alltag nicht einschränkt. Solange Sie keine körperlichen Schmerzen verspüren und Ihren täglichen Pflichten problemlos nachkommen können, entscheidet allein Ihre persönliche Lust. [1,2,3] „, sagt die Mainstreamsprecher-Maschine Gemini von Google als Gegenmeinung.

Liebe Leser und Innen, was die Sexualität angeht, werden wir garantiert vera****t!

Das ist meine Überzeugung nach über 25 Jahren Sexualität, die ich in einem modernen, westlich geprägten Europa erlebe. Den ich habe mir ein paar Alternativen Sichtweisen angesehen und teilweise ausprobiert. Nicht zuletzt ist die (durchschnittliche) christliche Sichtweise eine, die sehr konkret ist, wie die Sexualität gelebt werden sollte. Das bedeutet im Groben: Sex NUR mit dem eigenen heterosexuellen (menschlichen) Ehepartner, sonst mit niemandem, auch nicht mit sich selbst. (Es ist auch Rücksicht auf den Verwandtschaftsgrad zu nehmen.)

Wie ich berichtete, hatte ich ein Zwangsmasturbationsthema, das mir Gott genommen hat. Danach ging es absolut besser und ich habe sehr viele Länger durchgehalten. Mein Ziel, volle 30 Tage auszuhalten, habe ich noch nicht erreicht, doch kam ich dem Ziel in den letzten Monaten, mit dem Höchstwert von 28 Tagen, recht nahe.

Wir Menschen haben viele Kämpfe zu bestreiten, doch die bedeutendsten liegen in unserem eigenen Fleisch. Sie liegen in unserem Unterbewusstsein, in den Programmen, die das materielle Überleben sichern. Diese Programme sind jedoch veränderbar oder sagen wir besser beeinflussbar und werden von unserer Umwelt und der Gesellschaft, in der wir leben geprägt.

Sei es, dass wir Menschen beklauen, weil wir damit aufgewachsen sind und es als normal erachten. Sei es, dass wir uns daran gewöhnt haben, mit Alkohol unsere unangenehmen Emotionen regulieren zu wollen und es für viele die Lösung ist. Oder ob wir uns frei einer sexuellen Aktivität bedienen, weil wir das starke Bedürfnis haben, Nähe verspüren zu wollen und weil ebenso normal ist und “es jeder macht”.

Das sind jedoch alles schädliche Verhaltensweisen, die den Menschen von seiner eigenen göttlichen Art trennen und dabei nur das Tier im Menschen zum Vorschein kommt. „Ihr seid Götter“, spricht Jesus, aber wir benehmen uns wie Tiere. Sicher, einige „Tiere“ haben mächtige Positionen und denken, sie seien Götter, aber sie sind nur Tiere mit viel Einfluss. Um das echte "Gottsein" zu leben, müssen wir auch mit Gott verbunden sein. Und diese Sünden trennen uns davon.

Versteht mich richtig, es ist kein Kampf „gegen unseren Körper“, sondern ein Kampf „für unsere Seele“. Diese muss mit dem Geist ausgefochten werden, der sich immer wieder entscheidet: Gehe ich den körperlichen Gelüsten nach oder bedenke ich, wie meine Seele dadurch geprägt wird für ein Leben nach dem Aufenthalt auf Erden? Ich möchte sogar sagen, dass der Körper teilweise mitkämpft, weil er durch Krankheiten darauf hinweist, welche Bedürfnisse unsere Seele hat.

Das Wort „Sünde“ übersetzt bedeutet "das Ziel verfehlen" oder "vom Weg abkommen" und dieses Ziel ist die Rückkehr in die geistige Einheit mit Gott, die unsere Seele nach dem irdischen Tod erlangen kann. Doch dazu gilt es, dies schon auf Erden anzustreben, denn das, was wir uns auf der Erde angewöhnt haben, das werden wir im Jenseits auch wiederfinden. Jedoch regiert im Jenseits Gott, und dort wird dann auch aussortiert, was mit den Seelen passiert, ob sie noch einmal auf Erden müssen oder als Ewige lebende bleiben können. Wobei, Spoilerwarnung, ein ewiges Leben nur möglich ist, wenn man Christus angenommen hatte auf Erden.

(Es ist keine bekannte christliche Lehre, doch es geht aus den Schriften von Dudde und weiteren sehr direkt hervor. Auch lassen sich in der Bibel direkte Hinweise finden, wenn man sich dessen bewusst ist.  Ich hoffe, ich schaffe es einmal, das gründlich niederzuschreiben, weil das Wiederauf-Erden-Geborenwerden zur Läuterung der Seelen absolut passt und eine ewigen Verdammnis in der Hölle, wie manche Christen davon ausgehen, wiederum nicht der Liebe Gottes entspricht. Die Erde ist dabei Hölle genug.)

Wenn ihr das lest, rate ich euch, die Berichte von Nahtoderlebnissen oder die Botschaften, die aus dem Jenseits empfangen werden (wie z. B. von der Geistigen Loge Zürich), ernst zu nehmen, die uns schildern, was da drüben auf der anderen Ebene so los ist. Denn die zeigen sehr genau, welche Auswirkungen unser Verhalten auf der Erde für das Fortexistieren im Jenseits hat.

Später betrachtet Paula ihren geistigen Körper und erkennt, dass sie unter anderem kaputte Schuhe anhat, was sie von sich nicht kannte. Doch diese spiegeln nur wider, wie sie ihr Leben auf der Erde gegangen ist. (Möglich, dass bei der GLZ vor allem bzw. nur Beispiele gezeigt werden, die nicht mit Christus gestorben sind. Ich werde es im Auge behalten.)

„Wer seine Sünden leugnet, dem wird’s nicht gelingen …“ *

Nicht wenige Atheisten, Spirituelle und sogar Christen meinen, sie könnten so weitermachen, wie sie es selbst für richtig halten, und dabei eine Affäre nach der anderen haben, Menschen blutig schlagen, sich an anderen bereichern, sich selbst und anderen etwas vorlügen, sich durch falschen Stolz keine Hilfe holen sowie Menschen aus niederen Beweggründen ängstigen oder traumatisieren u. v. m.

Und sicher, viele Sünden machen einem auch „Spaß“ und man wird belohnt mit dem Hormoncocktail „Kick!“ aus Dopamin, Oxytocin, Adrenalin und Co. Bei vielen fühlt man sich mächtig und nicht mehr klein und weiß, wie man sich schützen und durchmogeln kann durch das harte Leben auf Erden. Denn dazu sind so manchen gewaltige, betrügerische, aufreizende und kriminelle Sünden entstanden.

Und ich – ich bin hier wieder nur der übliche christliche Miessmacher, der, wenn er selbst wieder einmal eine definitive Sünde begeht, auch ein garantiert ein falscher Prophet sein muss und von daher meine Worte auch nicht ernst genommen werden müssen. Das ist zumindest das, was viele über solche mahnenden Aussagen (die man auch nachprüfen kann) denken, gerade auch wenn sie von Christen kommen.

Zumindest Platon wusste: „Sei freundlich, denn jeder Mensch, dem du begegnest, kämpft einen harten Kampf.“ Mit diesem Kampf ist im Grunde ein innerer gemeint, im Christentum auch geistiger Kampf genannt. Ein Kampf gegen diese trennenden Begierden, Süchte und gegen das eigene Ego, das sich die Sünden schönredet oder Dinge tut, die einem anderweitig nicht gut tun. Und so trage auch ich diese aus.

Es gab einige Frauen, bei denen ich ein deutliches Interesse wahrgenommen habe, die mich näher kennenlernen wollten, und ich innerlich gerungen habe, ob ich mich darauf einlassen soll, weil oft eine deutliche sexuelle Anziehung dabei war. Ich bin ernsthaft froh, dass ich mich oft dazu dann verweigern konnte. Auch hat mich Gott des Öfteren davor beschützt, einmal sogar mit einem mahnenden Traum. Dadurch, dass das Entziehen auch das ein oder andere Mal nicht geklappt hat, weiß ich, dass ich meiner Wahrnehmung hier trauen kann, wie ernst so ein unterschwelliges Angebot ist. Ihr wisst nicht, wie furchbar ich mich fühle, wenn ich mich dann doch vergessen habe, sexuell war und wieder zur Vernunft kam. Und der Reiz der Pornografie ist dazu auch noch nicht ganz überwunden. Im Grunde kann man sagen, dass ich sexsüchtig bin.

So erkenne ich das zumindest anhand der Informationen auf der Website der Anonymen Sexsüchtigen und ihrer Definition. Als ich einmal erneut im Internet nach Hilfe gesucht habe, fand ich darin genügend Punkte wieder, die auf mich zutreffen und dieser Definition entsprechen. (Und sollte es euch überraschen, dann, weil ihr möglicherweise Klischeevorstellungen habt, wie ein Sexsüchtiger sein soll.) Manchmal fühle ich mich daher wie zwei Menschen, einen mit Vernunft und Glauben und einen mit „Lüsternheit“, wie die AS es nennen.

Und ich sage euch ehrlich: Ich bin sogar froh, dass ich recht zurückhaltend und vorsichtig bin, oft keine Kraft für solchen ‚Blödsinn‘ habe und mittlerweile einen gewissen Schutz daraus ziehe, dass ich offensichtlich recht kaputte Zähne habe, sodass ich weniger attraktiv für Frauen bin. Und letzteres wiederum kommt sicher auch davon, dass ich mir als Hochsensitiver die Zähne an diesem Leben in dieser üblen Welt ausbeiße.

Doch ich weiß, warum ich überhaupt noch kämpfe und wozu. Denn ich weiß, dass es Christus gibt, ich weiß, es gibt ein Leben nach dem Tod, ich weiß, dies kann man als ewig existierenden Menschen verbringen, und ich weiß, dass das Leben bei Gott und in Gott, die pure Liebe ist . Eine Harmonie, nach der ich mich tief im Herzen sehne, in der kein Unrecht geschieht, in der ich absolut angenommen bin, wie ich bin, und in der die Freude rein und ehrlich ist. Und ein Leben, in dem die Veranlagung, sündigen zu wollen, nicht mehr existiert.

Denn ich bin im Grunde wirklich müde davon. Ich bat schon Gott von Herzen, mir die Sexualität zu nehmen, und ich freue mich auf den Tag, an dem dies irgendwie dann Geschichte ist. Denn verstümmeln will ich mich auch nicht. Doch der HERR meint, ich soll noch zeugungsfähig bleiben. ….

Von diesen Kämpfen gegen die Sünden habe ich, Gott sei es gedankt, auch einige gewonnen. Ich habe eine Zeit lang Cannabis geraucht und vor allem täglich Tabak konsumiert und brauche es nun nicht mehr. Ich habe auch gerne Computerspiele gespielt, die ebenfalls als Sünde angesehen werden können, weil einige das Unterbewusstsein dazu programmieren, Sünden wie zum Beispiel das Töten, effektivere zu begehen. (Computerspiele wurden ursprünglich auch dafür vom Militär entwickelt.) Auch eine tiefe emotionale Wut, die ich seid meiner Kindheit in mir trug, habe ich auflösen können. Dies erkannte ich auch daran wieder, dass ich mich über die Geschehnisse am Wochenende zwar sehr aufregte, meine Reaktion jedoch nicht mehr in diese tobenden Wut ausartete, was früher geschehen wäre.

Die sexuelle Kraft und das Überwinden von Gefahren

Am Mittwochmorgen konnte ich seit Tagen wieder gut und lange ausruhen, bis mich meine morgendliche Erektion aufweckte und mir sexuelle Gedanken brachte. Ich habe in den rund 10 Jahren, in denen ich das erste Mal die Selbstdisziplin-Übungen des NoFap‍ ‍bzw. NoPMO (No Porn, Masturbation & Orgasm) kennengelernt habe, viele gute Techniken und Tricks angeeignet, wie man mit solchen sexuellen Gefühlen umgehen kann. Die wende ich auch immer so gut es geht an, aber manchmal geht es nicht, wenn beispielsweise die Lust auf Nähe zu groß wird, oder es ist meinerseits keine Kraft für ein Aushalten dafür vorhanden. (Bin mir nicht sicher, wie ich Letzteres besser beschreiben soll).

Ich beneide Menschen, die mehrere Monate ohne auskommen, und auch Christus hat mir des Öfteren schon Hinweise und Motivation gegeben, dran zu bleiben. Beispielsweise sagte er einmal: „Ich bin diese Kraft.“ Damit meinte er, er ist diese sexuelle Lebensenergie in mir, in uns Männern und gewiss auch in den Frauen. Je mehr wir davon in uns haben, desto besser ist auch die Verbindung zu ihm. Daher ist der Teufel so hinterher, dass wir sexuell aktiv bleiben, damit wir träge, “befriedigt”, gefügig bleiben, abgelenkt sind und nicht aufbegehren gegen sein Unrecht das er in der Welt streut. Und auch, dass wir uns in den verschiedenen Arten offen ausleben können, die rein zur Lustbefriedigung da sind, geht auf seine Kappe und all das akzeptieren wir, indem wir seine Angebote annehmen.

Es gibt viele Berichte aus dem NoFap-Lager als auch von christlichen, daoistischen und hinduistischen bzw. vedische Mönchen, dass die Praxis der Semen-Retention (Samenrückhaltung) einen Mann spirituell bzw. geistig reifen lässt, ähnlich wie es beim Konsum von DMT oder LSD ist. So weit ich aktuell weiß, muss auch der Zyklus von ganzen 30 Tagen durchgestanden werden, für einen deutlichen Effekt. Dabei ist die Wirkung jedoch nicht so auffällig wie ein Vollrausch von einer dieser Substanzen. Es wirkt eher wie eine Mikrodosis. Abgesehen davon steigt das Testosteron, die Selbstdisziplin und Selbstfürsorge verbessern sich, der soziale Muskel wird trainiert und viele weitere Vorteile mehr. Ich rate jedem Mann, Enthaltsamkeit mindestens ein Jahr lang ernsthaft auszuprobieren und die Erfahrungen zu machen, was mit dieser sexuellen Kraft möglich ist.

Und sicher gibt es Frauen, die ebenso gute Erfahrungen bzgl. Enthaltsamkeit gemacht haben. Sie berichten, dass sie zusätzlich u. a. eine bessere Haut bekommen, intuitiver wurden und noch femininer agierten. (Die verlinkte Playlist war einmal länger und ein Video ist nicht mehr ganz öffentlich. Es kommt mir so vor, als wäre sexuelle Enthaltsamkeit ein Tabu bei Frauen.)

"Man kan nicht Sex haben wie ein Tier und dazu Erleuchtung erlangen" (Erleuchtung ist das vollständige Erwachen zu der Wirklichkeit, wie sie ist – verbunden mit tiefer Gelassenheit, Mitgefühl und Freiheit von unnötigem Leiden.)

Eine sehr interessante hinduistische Sichtweise über sexuelle Enthaltsamkeit und dem geistige Wachstum dadurch, der auch Christen sicher etwas abgewinnen können. Das Gute und Wahre darin kann sich auch der Christ auf seine Weise nutzen.

 

An diesem Mittwochmorgen betete ich auch, sobald ich wach war, und richtete mich auf Gott aus, den ich etwas vermisste, da mein Fokus mehr auf dem war, was in den letzten Tagen um mich herum geschah. Ich wollte auch Antworten bekommen, vor allem warum der Täter nicht kam. Ich bekam als Antwort: „Du … bist … nicht … bereit …“.

Ich glaubte es irgendwie nicht, denn er muss sowieso kommen, damit auch die anderen Prophezeiungen wahr werden, die damit einhergehen. Dann bekam ich eine Erkenntnis, wie ich zuerst dachte, aber es war der Heilige Geist. Ich schrieb, was ich bekam, und weil die Verbindung etwas „löchrig“ war, kamen aus dem Impuls heraus nur ein paar Sätze:

Um Gefahren zu überwinden, … muss man im Herzen und im Geist bei Gott bleiben, … dann kann man sie auch überwinden. … Wer sich dem Gegner hingibt, mit Geist und Körper … wird mit ihm ringen müssen. … Die Reize von außen, die Qualen, die der Körper erduldet, die gilt es auszuhalten. … So kann man durch das Feuer gehen und bei Löwen wohnen und viele Versuchungen überwinden.

Mit Gefahren sind nicht nur Dinge gemeint, in denen man Notwehr einsetzen muss oder die klassisch lebensbedrohlich sind, sondern auch die, die einen in die üblichen Sünden lenken. Mit „dem Gegner hingibt, mit Geist und Körper … wird mit ihm ringen müssen“ ist auch der sexuelle Akt gemeint. Wer zu viele Gedanken an einen Menschen verschwendet, den er attraktiv findet, und der Lust, die zur Qual werden kann, nachgibt und sich diesem Menschen hingibt, wird somit mit ihm körperlich „ringen“ bzw. sexuell werden. Daher ist die Selbstbeherrschung eine wichtige Frucht, die ein Christ sich aneignen muss.

Sicher habe ich dieses Bedürfnis, mich auf eine sehr intime Weise einer Frau hinzugeben. Wünsche ich mir doch sehr eine gute Partnerin. Idealerweise eine, mit der ich auch verheiratet bin. Denn nur dann werde ich sexuelle Aktivitäten mit meinem Gewissen, meinen Erfahrungen und Überzeugungen auch wirklich genießen können. Bei den letzten Affären, die ich hatte, habe ich naiv geglaubt, es würde mehr daraus werden, doch wie ich mitbekomme, ist das bei den wenigsten Menschen der Fall, die sich mit dem sexuellen Aspekt als Hauptfokus kennenlernen. Die übersexualisierte Gesellschaft will ihren „Spaß“ und den Kick, aber dabei keine Verpflichtungen eingehen.

Ich bin definitiv ein Beziehungsmensch der gerne unterstützt und somit auch gerne für mein Gegenüber da, um ihn durch seine Probleme zu begleiten, vorausgesetzt, die Person möchte geistig/spirituell wachsen und kann meine speziellen Eigenheiten respektieren. Alles andere hat sich für mich als sehr kraftzerrend herausgestellt. Meinen Kumpel, von dem ich eben berichtet hatte, kenne ich seit 15 Jahren und seit etwa 6 Jahren ist die “liebe zum Alkohol” schlimmer geworden. Ich und andere Freunde haben ihm viel beigestanden, Beratungen empfohlen und ihn begleitet, aber dieser Vorfall zeigte mir, dass ich nicht mehr kann und somit auch nicht mehr möchte. Es ist ein Phänomen, das auch Berater und Coaches aus meinem Netzwerk kennen, und es ist durchaus legitim, die Betreuung eines Klienten beenden zu wollen. Der freundschaftliche Kontakt zu ihm ist noch da, aber er wird nicht mehr als Gast in meinem Ort kommen.

Sicher sind Freundschaft und eine Ehe zwei Paar Schuhe und daher muss man, wenn man sich auf einen „Bund fürs Leben“ einlässt, wie die Ehe einmal auch genannt wurde, wirklich gut prüfen, ob es sich lohnen könnte. Denn gerade auch die Sexualität schweißt einen energetisch zusammen.

Um einmal zu einem Ende zu kommen, hier meine Schlussworte:

Wer solche inneren Kämpfe wie die der übermäßigen Sexualität oder anderer Süchte nicht hat, der lügt sich entweder in die eigene Tasche, möchte dieser kaputten Welt gefallen oder hat eine so starke Beziehung mit Christus, dass er sie aushalten kann. Es gibt in diesem Bezug keine anderen Möglichkeiten!

Und wer nicht kämpfen will, um dem zu entkommen, der gehört zu den lebenden Toten, denn das ist der Ursprung, wie "Zombies" biblisch gemeint sind. Sie sind geistig tot und nur ihr Fleisch, das Triebhafte, lebt.

Warum das nicht eingetrennt ist was der ewige Botschafter Gottes erzählte, werde ich noch weiter erforschen. Dennoch sage ich: Der Täter wird kommen, denn er muss kommen. Mit dem Schock, den er auslöst, wird er viele gute Annaburger und andere aufwecken, da Annaburg in der Zukunft eine spezielle Aufgabe hat. Und auch Christus wird dadurch für die, die ein friedvolles Herz haben und sanftmütig leben wollen, sichtbar werden.

Und auch das über das Überwinden von Gefahren, will ich noch etwas nachdenken.

 

Wie es der Zufall will Herrgott will, wurde heute die Kundgabe 7059 von B. Dudde bei YT hochgeladen, die sehr gut zu meinem Thema passt und auch gut erklärt, wie der Mensch selbst tätig sein muss, um durch Christus errettet werden zu können.

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Blog.: Rave-Kinder – die neue menschliche Spezies