Extra: Offener Brief an die Annaburger Bevölkerung

Der Inhalt ist von mir geschrieben und von ChatGPT geordnet, kursive Sätze wurden von der KI hinzugefügt. (Geschrieben 16.08.26)

Netzfund bei Facebook “Mokdar Jelel” https://www.facebook.com/mjelel

Von KI-Bildern bin ich kein großer Freund, aber dieses hier zeigt doch recht gut, wie die geistige Lage in Deutschland aussieht.

Deutschland war einmal ein gut angesehenes Land, mit dem man gerne Handel getrieben hat, und die Menschen haben fröhlich ihr Werk verrichtet. Das ist jetzt lange Geschichte. Dafür gibt es heute lange Gesichter, wenn man sich auf der Straße umschaut.

„Die Politik ist schuld. Es muss nur die richtige Partei die Macht haben“, hört man als Hauptbegründung.

Aber ich glaube, dass wir uns diese Frage zu einfach machen.

Es ist jeder Mensch für sein eigenes Leben verantwortlich: dafür, wie er mit seinen Herausforderungen im Leben umgeht, wie er mit seinen emotionalen Belastungen umgeht und wie er seine Traumata verarbeitet. Daher gehe ich auch offen mit meinen Herausforderungen um, aber sage auch ehrlich, wo mir ein Coaching oder Gott schon geholfen hat und wo ich selbst noch weiter an mir arbeiten darf. Und manche Dinge müssen wir auch einfach durchstehen und aushalten bis wir am Ziel sind, so wie Christus es auch tat. Das ist die heilige Bedeutung von "Jeder soll sein Kreuz (Schicksal) auf sich nehmen" Mt 16,24 . Und nur von dort aus kann das Kreuz (Schicksal) auch überwunden werden. Das ist besser bekannt als "Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung", dass sich eingestehen und bereuen. Gott kann dabei nur Menschen helfen, die auch wirklich Hilfe wollen. Denn dazu hat er den freien Willen erschaffen.

Die Arbeit an einem selbst und auch die Arbeit an den verschiedenen Beziehungen kann einem niemand abnehmen und ist immer auch mit Aufwand, Willen und einem ernstlich ausgerichteten Herzen verbunden. Diese Eigenschaften stecken auch hinter dem Wort „Persönlichkeitsentwicklung“, und wie mir aufgefallen ist, kann man damit in unserm Ort auch Menschen recht verschrecken. (Stichwort Männerkreis)

Stattdessen wird selbst in unserer einst kapitalismuskritischen Region heute zu gern sich mit dem Materialismus abgelenkt. Das bedeutet bei den allermeisten, dass sie sich sagen: „Man lebt nur einmal, also wollen wir so viel Spaß im Leben rausquetschen, wie es geht.“

Aber sie wollen auf keinen Fall die DDR aufarbeiten. Keinen Frieden schließen mit der Vergangenheit oder mit Menschen, mit denen man seit Jahrzehnten nicht redet.

Die Symptome vom "Nicht aufarbeiten" merken wir spätestens an unseren Kindern, denen wir es weitergeben, und wundern uns, warum die Gesellschaft so verkommen und "gottlos" ist. Ich kenne Menschen in unserer Stadt, die auf unseren Straßen niedergeschlagen und beraubt wurden oder in deren Wohnung eingebrochen wurde, und das von jungen Menschen. Und in den Fällen, die ich mitbekommen habe, waren es vorwiegend (Bio-) Deutsche.

Jetzt kommt noch Corona dazu, die Flüchtlingskrise, der extremistische Islam, Umweltkatastrophen und Übersexualisierung bei dem schon 10-Jährige pornosüchtig werden. Es wird jetzt noch viel Krasseres kommen, wenn man sich die Welt mit offenen Augen anschaut.

Und trotzdem suchen wir immer wieder nach der einen Partei, die alles richten soll. Oder einem Feind im Außen, der schuld sein muss, statt nach innen zu blicken, warum wir selbst gewissen Dinge tun, nicht tun oder zulassen. Sicher haben wir alle auch etwas getan, worauf wir nicht stolz sind, aber das gehört nun mal dazu, wenn wir unsere eigenen Fehler ins Licht der Wahrheit rücken.

Ich zumindest vertraue keiner Partei mehr, da sich jede Partei irgendwann so gewandelt hat, dass sie dem Bürger den Stinkefinger gezeigt hat. Einzelne Politiker könnten eventuell noch etwas in ihrer Region Gutes bewirken. Aber immer wieder wird das Wohlwollen und die Hoffnung der Menschen ausgenutzt, und dann wird man wieder als „braver Wähler“ hängen gelassen.

Und merkt euch meine Worte: Bei eure aktuellen Lieblingspartei wird es nicht anders sein.

Doch wenn wir verstehen wollen, woher wir kommen und warum wir heute dort stehen, wo wir stehen, müssen wir weiter zurückblicken.

Zur preußischen Zeit gehörten etwa 60 % von Ostdeutschland bzw. Mitteldeutschland, in Sachsen-Anhalt sogar 80 %, zu Preußen und ihrem guten Ruf in der Welt. Nicht wenige unserer Patrioten schwenken heute noch gerne diese Flagge (oder die des Deutschen Kaiserreichs) und haben noch einen Bezug zu der Vorstellung, dass es einmal ein wirkliches Deutschland gab, in dem man gut und gerne lebte.

Preußen war angesehen in der Welt. Aber vieles von dem, was Preußen ausgemacht hat, war auch der christliche Glaube.

Das Wissen, dass es ein Leben nach dem Tode gibt. Das Wissen, dass ein Schöpfer existiert und dass Christus uns von dem Übel erlöst, wenn wir ihm folgen. Ein Übel, das auf Erden existiert und das heute unsere Kinder von klein auf vergiftet – und wir lassen es zu.

Wir lassen es zu, weil die allermeisten keinen Bezug mehr zu Gott haben.

Die DDR hat hier ganze Arbeit geleistet. Den Menschen wurde gesagt, dass Religion nur etwas für Dummköpfe sei. Gleichzeitig wurde die Partei zur neuen Religion gemacht. Damals (und mit Glück noch heute) wurde das Christentum dann nur noch am Esstisch praktiziert, doch nicht nur da gehört es hin. Es gehört in den Alltag der Menschen. Gott möchte im Herzen gelebt werden, denn Gott ist Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit. Dinge, die kaum noch sichtbar sind in der groben Masse und somit auch nicht mehr in der Politik.

Ich empfinde es als grauenhaft, wenn ich auf dem evangelischen Kirchengelände von Christus rede und die Menschen daraufhin abhauen. Man kann in der Kaufhalle oder auf der Straße nicht mit Menschen über christliches reden, ohne dass sie wenige Sekunden später „etwas Wichtiges noch tun müssen“ und das Gespräch daher abbrechen. Das, obwohl ich spüre, sie würden gerne mehr darüber reden. Ich spüre, dass sie einen Hunger nach einer Beziehung zu Gott haben und nach einer Gemeinschaft, die einen gemeinsamenGeist kennt und die auch die Herausforderungen anpackt.

Wer sich mit Christus beschäftigt, wird feststellen, dass er nie eine Religion gründen wollte. Er wollte nicht einfach ein weiteres religiöses System schaffen. Es ging darum, das Wissen darüber, wie man sich von diesem Übel auf Erden befreit, zu verbreiten, zu lehren und zu leben.

Natürlich gab es Menschen, die diese Lehre nach ihrem eigenen Verstand verdreht haben, entweder unbewusst aus Angst, vom Weg abzukommen, aber auch sicher absichtlich, um diese anschließend zur Kontrolle anderer Menschen zu nutzen. So sind aus meiner Sicht dann einige christlichen Religionen entstanden. Die neue "moderne woke Kirche" ist da nicht anders, hat aber mit der wahren Lehre von Christus kaum noch was zu tun. Und als autodidaktischer Forscher in dieser Richtung erkenne ich, dass jede christliche Gemeinde im Grunde heute auch ihre Irrtümer weiter lebt. (Das ist das, was Jesus mit „alten Weinschläuchen“ auch gemeint hat Mt. 9,17)

Gerne könnt ihr mich als “psychisch krank” oder verrückt bezeichnen, das halte ich aus. Doch was unser Land und unsere schöne kleine Stadt angeht, ist sie – wie viele andere Ortschaften, ob im Osten oder Westen – ziemlich hinüber.

Daher sollten wir uns wieder stärker auf das besinnen, was hinter einer solchen Gemeinde steht.

Nicht auf die nächste Partei.

Nicht auf den nächsten Politiker.

Nicht auf den nächsten materiellen Wunsch.

Sondern auf die Verantwortung, die jeder Einzelne für sein eigenes Leben trägt.

Denn eine Gemeinschaft besteht immer aus einzelnen Menschen. Denn wer vor seiner eigenen Haustür kehrt, d. h. seine emotionalen Themen bereinigt, wird mithelfen, dass die Straße wieder sauber und eine Gemeinschaft wieder stark wird. Dazu brauchen wir einander und dafür wiederum neue Wege für ein gutes Miteinander.

Und dazu die Bereitschaft, sich selbst zu hinterfragen, seine Vergangenheit aufzuarbeiten, Beziehungen zu heilen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Und dabei darf sich auch jeder selbst fragen, ob er oder sie den Glauben an Gott wirklich endgültig aufgeben will – oder ob wir nur vergessen haben, dass wir IHN in unserer Seele dabei haben, wo wir ihn auch wahrnehmen können.

Denn wenn wir wollen, dass sich etwas in Deutschland verändert, können wir nicht immer darauf warten, dass jemand anderes damit anfängt.

Wir selbst müssen anfangen. In uns.

Alles Gute, Florian C. G. Zeller

PS: Herzlichen Dank an alle, die diesen umfangreichen Text gelesen haben. Mir ist bewusst, dass ich den meisten fremd bin und es auch von eurer Seite Mut und Zeit braucht, aber ich bin ein Mensch, den man näher kennenlernen kann. Ich habe in meinem Leben vieles auch an Persönlichkeitsentwicklung mitgemacht und praktische Erfahrungen gesammelt. Ich möchte gerne Menschen helfen, dass sie Belastungen hinter sich lassen und neue Stärke erfahren können. Dabei bin ich, einfühlsam, diskret, höre zu, berücksichtige die Individualität und kenne auch gute Coaches und Spezialisten, die weiterhelfen können. Ich freue mich immer, lösungsorientierte und offene Menschen kennenzulernen. Besucht dazu gerne meine Internetseite und kontaktiert mich. Abonniert auch mein FB-Profil oder sendet mir eine Freundschaftsanfrage.

Zurück
Zurück

Blog.: Wenn die Presse gegen Christen hetzt

Weiter
Weiter

Logbuch: #11 Unsere inneren Kämpfe