Logbuch: #12 Zwei Perspektiven auf Menschen
Zusammenfassung meiner letzten Wochen
Die Zeit seit Juli war für mich emotional recht herausfordernd. Erst dachte ich, eine Durchgabe hätte mich auf das Kommen eines Ereignisses vorbereitet (siehe Log .#10), doch es ist nicht passiert. Dafür haben Kriminelle einen Freund und einen Bekannten beraubt. Vor einer Woche ist meine Datei zur Erstellung der Erntezeit-PDF 1.1 bei einem Computerabsturz schrottgegangen. Ich würde euch gerne mein Reaktionsvideo, das ich dann am Tag kreiert habe, gerne zeigen, aber zwei Tage später hat das Netzteil vom Laptop aufgegeben.
Und so schnell kann ich mit dem wenigen Geld auch keines kaufen. Dadurch, dass das Jobcenter registriert hat, dass ich nicht mehr wie 4 h am Tag arbeiten kann, habe ich auch weniger Geld, was natürlich rechtens ist. Und ich kann eben auch nicht irgendetwas arbeiten, ein Thema, das viele auch nicht begreifen wollen.
Mit meiner Lust hatte ich auch zu kämpfen, worüber ich mich dann ausführlich ausgeschrieben habe (siehe Log. #11). Wie im Log. #10 geschrieben, war ich wieder einmal frustriert von den Menschen hier, die nicht über Gott reden wollen, schon gar nicht auf der Straße. Dazu ist meine Neurodivergenz, die sich in der Hochsensibilität ausdrückt, des Öfteren mal herausgefordert, sodass es Tage gibt, an denen ich es nicht einmal schaffe, die einfachsten Bürokratieaufgaben zu erledigen. Aber ich stoppe hier einmal mein Jammern, obwohl mir sicher noch einiges einfallen würde.
Ich habe in der Zeit sicher auch ein paar schöne Erfahrungen gemacht in den Begegnungen mit Menschen und wie ich helfen konnte oder auch ich von ihnen Hilfe bekam. An sich gefällt mir, dass ich dieses Jahr ein paar Annaburger etwas näher kennenlernen durfte. Jedoch gibt es keine wirkliche Begegnungsstätte dafür, damit man sich regelmäßig sieht und austauscht. Die meisten kennen sich von der Arbeit oder aus einem Verein bzw. einer Interessengemeinschaft. Gern würde ich auch so etwas gründen, aber mit den Erfahrungen aus den letzten Jahren habe ich Sorge, dass das hier wieder ein Reinfall wird, egal was ich anbieten würde (Männerkreis, Selbstverteidigung, Persönlichkeits-Coaching/Beratung).
Auch meine Beziehung zu Gott hat gelitten. Ich wollte die Hinweise und Auskünfte nicht mehr hören. Wozu auch, wenn mir keiner glaubt und keiner einen Nutzen daraus zieht. Wenn nichts davon eintrifft und ich doch der Einzige bin, der glaubt, dass es noch geschehen wird. Aber da bin ich nicht der erste dem es so ergeht und wen Gott einmal berufen hat, der bleibt es auch (Römer 11,29). Auch all das Wissen und das, was ich erkenne, wie wohl nun die vielen Prophetien von den Sehern eintreffen werden, inklusive dem „Alien-Spektakel am Jahresende“, sie scheinen mir mehr eine Bürde zu sein als ein Gabe oder ein Geschenk.
Ein Geschenk, das ich gerne weitergeben würde und das sich somit vermehren kann, um vielen Menschen Hoffnung und Wahrheit zu bringen. Aber alle scheinen der unbekannten Frucht, die ich zu geben habe, sehr zu misstrauen und wollen sie daher nicht. Also, wenn in diesem September wirklich der Glaube kommt, wie ich es empfangen habe, dann kommt mein Glaube auch wieder stärker hoch.
Denn es nutzt ja nichts, wie mir der Heilige Geist zeigt, ich gehöre zu denen, die Jesus nutzen möchte. Er erinnert mich an meine Aufgabe. Denn er führte mich zu einem Vortrag über die "goldene Kette", wie die Bibelstelle Römer 8, 29–30 genannt wird und die in mir sehr resonierte.
"Sie alle, die Gott ausgewählt hat, hat er auch dazu bestimmt, seinem Sohn gleich zu werden. Nach dessen Vorbild sollen sie alle gestaltet werden, damit sie die Ersten sind unter vielen Geschwistern.
Und wenn Gott sie dazu bestimmt hat, dann hat er sie auch dazu berufen. Und wenn er sie berufen hat, dann gehören sie auch zu den Gerechten. Und wenn sie zu den Gerechten gehören, dann steht auch fest, dass sie an seiner Herrlichkeit teilhaben.“ Rö 8,29-30 (FZ)
Zwischen Glaube und Lust
Es gibt zwei Arten, wie man Menschen ansehen kann.
All der Zweifel und Frust ließen sich natürlich in der Zeit u. a. mit sexuellen Begierden gut ablenken. Aber da ich auch hier wieder lerne, erkannte ich zwei unterschiedlichen Sichtweisen bzw. Bewusstseinszustände.
Ein Mensch, der im Geist und im Herzen, bestenfalls bei Gott ist, sieht sein Gegenüber wie ein Familienmitglied. Es gleicht einem peripheren Blick, der die Ausstrahlung und das gesamte Wesen wahrnimmt und diesem mitfühlend begegnet, bereit, dem Menschen zu unterstützen.
Jemand, der mehr in den Emotionen des Bauches ist und der Erregung der Lust Raum gibt, sieht seinen Gegenüber als Lustobjekt. Dies gleicht einem fokussierten Blick, mit dem sich darauf konzentriert wird, welche Bedürfnisse der andere in einem befriedigen könnte.
Bei diesen beiden Arten der Wahrnehmung kann mir niemand absprechen, dass sie gegeben sind. Denn ich bin zwischen diesen beiden Sichtweisen sogar bewusst hin und her gesprungen, als ich das entdeckte, weil ich das spannend fand.
Mit Lust kann auch Gewaltlust, Machtlust oder ein anderes Bedürfnis gemeint sein, das jmd. befriedigen soll oder man sich selbst holen möchte. Mit Gewaltlust meine ich beispielsweise, dass jemand absichtlich einen Streit provoziert, um dann seine Lust an Gewalt auszuleben. Mit Machtlust meine ich, dass jemand gezielt jemanden anderen beherrschen möchte. Mit sexueller Lust sollte klar sein, was damit gemeint ist. Und so kann man es auch auf andere Bedürfnisse übertragen, die den entsprechenden Bereichen und Chakren zugeordnet werden (siehe Bild unten).
Entweder ist dein Bewusstsein mit den oberen Chakren über dem Herzen verbunden oder mit den unteren Chakren des Herzens. Das Herzchakra ist dabei in der Mitte und es wird das vertreten, mit dessen Bewusstsein es am meisten in Berührung kommt. Die Bibel drückt es so aus: "Denn wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus!" (Lukas 6,45 HOF)
Probiert es aus, achtet dabei auf euren Blick und den von anderen.
Schaut dich ein Mensch an, weil er ein Bedürfnis befriedigt haben möchte, oder weil er dich wahrnehmen möchte? Schaust du jmdn. an, weil du etwas von ihm möchtest oder weil du dich einem anderen Menschen öffnen magst, wie dieser wohl drauf ist?
Und das Ganze geht auch ohne Blick und beginnt schon mit den Gedanken zu einem Menschen, was Jesus auch so in Matthäus 5,28 gemeint hat.
Manche Christen meinen es gäbe keine Chakren, aber da sehe ich anders. Qu.: https://www.geometrien.de/chakra/
Da ich nicht wieder so einen langen Roman als Logbuch schreiben möchte, werde ich eine weitere Erkenntnis im nachfolgenden Blog veröffentlichen in Bezug auf den Umgang mit hochsensitiven/hochsensiblen Menschen.
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