An die Muslime
Bekommen, am: 22. April 2026
Als: Schriftliche Durchgabe
Art: Botschaft
Bei der Morgenandacht dieses Tages las ich ein weiteres Stück im Matthäusevangelium und kam somit zu der Szene, in der Jesus von den Römern gemobbt und gepeinigt wird.
Am Tag zuvor kam ich im Fluss meiner Arbeit dazu, mich mit der Sichtweise des Islam zur Kreuzigung zu beschäftigen. Ich stellte fest, dass diese im Grunde nicht vorhanden war, und forschte weiter. Selbst die Geburt von Jesus ist eine komplett andere und weder das Abendmahl, seine Festnahme, das Tragen des Kreuzes noch allein der Ausspruch: „Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten“, ist zu finden. Das schockierte mich, weil das markante und wichtige Teile sind, um die Mission von Christus zu verstehen. Das wäre so, als würde man von einem Kuchenrezept nur wissen, dass da Mehl hineingehört und es irgendwann in den Ofen muss. Da kann man sich natürlich sehr fusselig reden, damit ein Muslim die Sichtweise eines Christen zu verstehen lernt. Mein Respekt an beide Seiten und alle, die vesuchen das zu tun.
Als ich diese Szene las und mir die muslimische Sichtweise in den Sinn kam, hat es mich daran erinnert, dass jemand etwas Grässliches nicht wahrhaben möchte. Nicht selten vermag die Psyche, als ein Schutzmechanismus des missbrauchten Menschen, ein Trauma so abzuspalten, dass er davon hinterher nichts mehr weiß. Oder auch wenn jemand aus Scham und Enttäuschung erzählt, dass ein Freund ein Problem hat, aber sich eigentlich selbst damit meint. So ähnlich klingt es für mich, dass Muslime das nicht wahrhaben wollen und sagen (sinngemäß): "Das kann nicht Jesus gewesen sein, er sieht ihm nur ähnlich, aber er ist es nicht."
So betet ich zu Jesus Christus, erklärte ihn mein Erkenntnisse und lies mich darauf ein, eine Botschaft zu notieren …
„Meine lieben Muslime, die ihr auf mich wartet, aber nur das kennt, was der Schreiber für wichtig erachtet hat, ihr werdet mich kennenlernen, wenn ihr euer Herz öffnet. Wenn ihr meint, dass ihr meine Kinder jagen und töten müsst, dann kann ich nur Mitgefühl für euren verwirrten Geist empfinden. Ihr seid dem Tod näher, denn ihr seid gefangen in einer Welt voller Stein und Geröll, die es eurem Weg schwer macht, zu mir zu finden. Lebt in meiner Liebe, die zum Teil im Koran steht, und folgt diesen Brotkrumen, die auch andere eure Brüder zu mir gebracht haben. Assalamu alaikum - as-salām“
أيها المسلمون الأعزاء، الذين تنتظرونني ولا تعرفون إلا ما اعتبره الكاتب مهمًا، ستعرفونني حقًا عندما تفتحون قلوبكم. إن كنتم ترون أن عليكم مطاردة أبنائي وقتلهم، فلا يسعني إلا أن أشفق على عقولكم الحائرة. أنتم أقرب إلى الموت، لأنكم محاصرون في عالم من الحجارة والأنقاض يُصعّب عليكم الوصول إليّ. عيشوا في محبتي، التي ورد جزء منها في القرآن، واتبعوا هذه الخيوط التي جلبها إليّ إخوتكم الآخرون. السلام عليكم.
Ich bemühe mich immer gerne, euch transparent zu erklären, wie ich Gottes Worte wahrnehme und wie es funktioniert. Gerade bei den letzten Worten auf Arabisch war es für mich eine Herausforderung. Ich kann kein Arabisch und schreibe daher nur das, was ich phonetisch (Sprachlaute betreffend) erfasse, und ohnehin das, was mein Wortschatz in sich hat und was meinem Gemüt entspricht. So erklärt sich auch, warum andere prophetische Schreiber, selbst wenn sie zur selben Zeit leben und dieselbe Sprache sprechen, andere Worte nutzen. So ist die Schrift eines Menschen auch sichtlich anders, wenn er einen Kugelschreiber oder einen dicken Filzstift nutzt, wenn Gott einen seiner Schreiber nutzt. Gott kommt es am Ende immer auf den Inhalt an und was es mit den Menschen macht.
Diese arabischen Wörter am Ende habe ich sicher das ein oder andere Mal gehört und als ich sie direkt bekam, wusste ich nicht genau, was sie bedeuteten, schrieb sie aber auf (ich notierte: „Asalam moleikum asalam“). Meine erste Recherche ergab, dass dies so keinen genauen Sinn macht. Der Anfang ist der Friedensgruß, aber mit dem "Assalam" am Ende macht er für viele keinen richtigen Sinn, so die internetverbundene KI. Daher habe ich mich für diese Form der Worte entschieden und hoffe, dass es für die arabischen Leser am meisten Sinn ergib
Ich stöberte ein wenig und fand einen Vers im Koran, der diesem aus der Bibel gleicht: „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1.Johannes 1,9)
Der Islam und das Christentum haben mehr gemeinsam, als man denken mag. Dennoch gibt es Sachlagen, die Rätsel aufwerfen und die man nicht versteht. Muslime, die an diesen Punkt gekommen sind und sich auf die Suche nach Antworten auf ihre geistlichen Fragen gemacht haben, kommen nicht selten dazu, sich die christliche Perspektive anzusehen.
Denn nicht selten folgen die Menschen nur dem, was sie als Kind mitbekommen haben und gewohnheitsmäßig machen, und schauen nicht tiefer. Und wer sich Gott aufrichtig zuwendet, dem kommt Gott in ganz besonderer Weise entgegen.
(Während dem Editieren 04.06.26 und Schreiben für einen Text zur Playlist, die ich noch dazu gefügt habe, gab mir Gott etwas, das ich dazu schreiben darf. Ich spüre, dass ihm die Muslime besonders wichtig sind:)
„Fragt nach mir, fragt nach der Wahrheit, nach dem Messias und nach dem guten Weg. Fragt, wie ich bin und wie ich gefunden werden kann, und ich werde euch antworten.“
اسألوا عني، اسألوا عن الحق، عن المسيح والطريق الصحيح. اسألوا من أنا وكيف يمكن العثور عليّ، وسأجيبكم.