Er kommt, das Verderben

von Florian C. G. Zeller

(Freies Gedicht, 10/2026)

Er kommt, das Verderben
Florian C. G. Zeller

Spürt ihr es denn nicht? Spürt ihr denn nicht, wie die Erde wackelt und wie die Erde zittert?

Es ist der Teufel, der sich mit seinem Gefolge durch die Erde gräbt.

Er sprengt sich durch, und gräbt sich durch, und wird jetzt an die Oberfläche stoßen,

um dann ganz öffentlich seinen Thron einzunehmen.

Er wird ein junger, glattrasierter Mann sein, der freundlich daherkommt,

aber in ihm ist nichts als Verderben und die bösesten Gedanken.

Er entführt und versklavt die Menschen und lässt sie für sich arbeiten.

Er macht aus ihnen Hexen und Hexenmeister und grauenhafte Figuren.

Er besitzt die Erde schon und setzt überall seine Leute hinein,

die ihr dann wählt und denen ihr dann eure Kinder anvertraut.

Er hat die Erde schon überschwemmt mit seinen Sünden.

Er lässt die Kleinen schon sehen, wie es die Erwachsenen übel treiben.

Er lässt sie glauben, sie könnten ohne Gottes Kraft Helden sein.

Denn keiner soll mehr an Gott glauben, das ist sein großes Ziel.

Und ja Gott lässt es zu - nicht weil wir ihm egal sind

Sondern er will wissen, ob Er uns egal ist.

Denn wenn die ganze Welt gottlos und lieblos ist

dann werdet ihr auch nach dem Tode, nicht mehr als lichtvolle Wesen leben können.

Ihr werdet dann ihm dienen und mit ihm zusammen Gott hassen,

aber Gott wird euch alle zerreißen und nutzt diese bösen Reste, für eine neue gute Erde.

Und Gott lässt das üble zu, denn er prüft auf diese Weise:

Wollt ihr dem Teufel folgen oder meinem Sohn, dem Christus?

Wollt ihr ewiges Leben – oder ewig lebende Tote bleiben?

Denn eure Seele und eure Geist wird fortleben, nach dem Erden-Dasein.

Und ich? Ich bin auch nur halb am Leben, aber mich hat der HERR errettet

und als Wächter ausgesucht, weil er keinen besseren hier gefunden hat –

So schlimm steht es um die Menschen hier, das er mich nutzen muss.

Und so muss ich euch verkünden, was der Teufel treibt.

Und ich muss euch verkünden, dass jetzt die Erntezeit der Seelen da ist

und auch Christus wird kommen, denn Gott lässt die Guten nicht im Stich.

So wie ein Meister seinen Lehrling prüft, so prüft er uns jetzt.

Er lässt uns durch das Leben fahren und schaut uns auf die Finger.

Er schaut, ob wir verstanden haben, worum es in seiner Liebe geht.

Wir können jetzt noch ein paar Stunden lernen, was wir geprüft werden.

Aber dann ist es so weit, und es werden die Schleusen des Verderbens geöffnet.

Und der Gestank und die Angst werden die Welt überfluten.

Dann heißt es: Haltet euch fest! Haltet euch fest am Herrn Jesu und nehmt ihn als Herrn an!

Glaubt an Jesus Christus und bereut, was euch der Teufel im Herzen hat tun lassen.

Versöhnt euch mit den Mitmenschen und vergebt ihnen.

Tut es jetzt, denn in nächster Zeit wird es zu viel Chaos geben, als dass ihr es tun könnt.

Der Teufel wird alle seine aufgesparten und verfeinerten Techniken ausspielen.

Er wird euch Dinge sehen lassen, die nicht da sind, und ihr werdet sie glauben.

Er wird euch sagen, was ihr hören wollt, nur damit ihr seine Sklaven werdet.

Er wird euch geben, was ihr euch in eurem harten Herzen wünscht, dann gehört ihr ihm.

Doch demütigt euch selbst, so wie ich es tue, und redet nur noch die Wahrheit.

Ja, ich nutze hier schaurige Poesie, aber es wird sich alles erfüllen.

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